Die inner- und interkantonale Umsetzung der Patentbox – eine Auslegeordnung

  • Autoren/Autorinnen: Lukas Scherer / Manuel Vogler
  • Beitragsart: Abhandlungen
  • Rechtsgebiete: Vermögens- & Kapitalsteuer, Nationales Steuerrecht, Interkantonales Steuerrecht, Kantonales & Kommunales Steuerrecht, Direkte Steuern, Materielles Recht, Formelles Recht, Besteuerungsprinzipien, Verfahrensrecht, Steuerpolitik, Einkommens- & Gewinnsteuer
  • DOI: 10.38023/0862d127-fc86-4bfa-809c-da51738a862c
  • Zitiervorschlag: Lukas Scherer / Manuel Vogler, Die inner- und interkantonale Umsetzung der Patentbox – eine Auslegeordnung, ASA 88 (2019/2020)
Seit dem 1. Januar 2020 ist die Patentbox als zwingende Massnahme der STAF in allen Kantonen vorgesehen, weshalb die Kantone seit kurzem oder bereits länger mit Hochdruck an der Etablierung einer Praxis arbeiten. Für viele Unternehmen (nicht nur Grosskonzerne) stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang sie allenfalls von der privilegierten Besteuerung ihrer Patenterträge profitieren können. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund des einigermassen grossen Gestaltungsspielraums der Kantone in der Ausgestaltung der Patentbox, welcher dazu geführt hat, dass sich beträchtliche interkantonale Unterschiede in der steuerlichen Attraktivität ergeben. Es zeichnet sich ab, dass diejenigen Kantone, welche eine attraktive Patentbox anbieten, einen pragmatischen Ansatz für die Handhabung der Patentbox und deren Implementierung entwickeln, sowie gesetzlichen Unklarheiten gezielt begegnen, um zu verhindern, dass die Patentbox aufgrund unzumutbarem administrativem Aufwand gemieden wird. In den meisten Kantonen befindet sich die Entwicklung einer entsprechenden Praxis aber noch in den Kinderschuhen, weshalb die weitere Entwicklung spannend bleibt.

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