de fr
Abhandlungen
Martin Kocher
Abstract

Am Vorabend des Ersten Weltkriegs befanden die Bundesfinanzen sich in labilem Zustand. Trotz zunehmender eigener Aufgaben und kräftig wachsender Subventionen an die Kantone verfügte der Bund über keine wesentlichen Steuerkompetenzen. Dies bot solange keine Probleme, als die Wirtschaft gut gedieh und die Zolleinnahmen daher reichlich flossen. Mit dem Kriegsausbruch wurden die Handelswege nachhaltig gestört. Aufgrund der verminderten Einfuhr ausländischer Rohstoffe und Lebensmittel waren die Zolleinnahmen stark rückläufig. Gleichzeitig drückten die Kosten der Mobilisation. In aller Eile musste nach alternativen Finanzierungsquellen gesucht werden. Eine Annäherung in zehn Schritten.

Aktuelles aus dem Bundesgericht